Emaillierte Schilder
Über ein Projekt von kultur.lokal.machen bin ich mit Hilfe von Martin Schulze zum Emaillieren gekommen. Eine wirklich tolle Möglichkeit, Kalligrafie in zeitlose Objekte zu verwandeln. Individueller geht es kaum, wenn man zum Beispiel eine Hausnummer benötigt oder einen kurzen Spruch geschrieben haben will.
Die Emaillierfarbe wird auf Metall oder eine Fliese gespritzt, muss dann trocknen und dann kratze ich die gewünschten Buchstaben in die Farbe. Ist was wie normales Schreiben, nur darf man sich nicht vertun. Dann muss man die Farbe abwaschen und die Platte neu bespritzen. Man sollte auch tunlichst vermeiden, mit den Fingern auf der trockenen Farbe zu hantieren. Wenn alles geklappt hat, wird die Farbe bei ca. 600 Grad Celsius gebrannt.
Ein schöner Effekt, die Buchstaben sind dann praktisch etwas vertieft, was alles noch plastischer wirken lässt.
Die Metallschilder sind 10 cm x 15 cm, bei den Fliesen ist man deutlich flexibler.
Falls jemand Interesse hat, einfach bei mir melden.
Das ist ein altrömischer Haussegen, der sich in alle Richtungen lesen lässt. Bei der Übersetzung sind sich die Experten wohl etwas uneinig, aber es heißt wohl ungefähr: „Man erntet was man sät.“